Chemischer Holzschutz

Die Kesseldruckimprägnierung zum Beispiel ist ein Holzschutzverfahren, bei dem das Imprägniermittel (Salze, Fungizide) in einem Kessel unter hohem Druck in das Holz gepresst wird, damit das Splintholz möglichst gleichmäßig getränkt wird. 
Wobei hier zu beachten ist, dass bei nicht allen Holzarten eine völlige Durchtränkung und damit Imprägnierung gegeben ist. In der Praxis werden je nach Anforderung verschiedene Verfahrensvarianten angewandt. Holzschutzmittel können auch aufgespritzt oder aufgestrichen werden. 
Holzschutz sollte nicht allein die vorbeugende chemische Schutzbehandlung sein, sondern auch die Pflege des Holzes und einen ästhetischen Aspekt beinhalten. 

Einschränkend möchte ich zum chemischen Holzschutz anmerken: So viel wie nötig, aber so wenig wie möglich. 
Anzumerken sei hier auch noch, falls man sich für eine Oberflächenbehandlung entscheidet sollte man sich im Klaren sein, dass diese alle paar Jahre nachbehandelt werden muss.