Einschnitt und Lagerung

In unserem Säge- und Hobelwerk legen wir schon beim Einkauf des Rundholzes Wert auf gute Qualität. 
Das für unsere Terrassenböden bevorzugte Lärchenholz beziehen wir aus Ober- und Nieder- Österreich und der Steiermark, welches in einer Seehöhe von 1200 m - 2000 m wächst. 
Nachdem das Holz bei uns eingetroffen ist, werden daraus zuerst Pfosten in unserem Sägewerk eingeschnitten und zur natürlichen Trocknung gelagert.

Technische Trocknung

In weiterer Folge wird das Holz in einer Trockenanlage, auf die für unsere Hobelung notwendige Holzfeuchte von 10 - 12%, künstlich getrocknet. Dies ist für die Oberflächenqualität von besonderer Bedeutung, denn wird das Holz mit einer höheren Feuchtigkeit gehobelt, entstehen unschöne Rauhstellen, vor allem um die Äste. Die passende Holzfeuchte erreichen die fertigen Dielen erst wieder bei der Lagerung unter Dach im Freien, da Holz bekanntlich ja hygroskopisch ist.

Besäumung

  • Laerchenpfosten

Im nächsten Arbeitsschritt wird jeder Pfosten einzeln beurteilt und Rift- bzw. Halbriftware daraus erzeugt. Das heißt, es wirdlinks und rechts von der Markröhre (oft fälschlicherweise als "Kern" bezeichnet, denn das Kernholz ist eigentlich das hochwertigere bei der Lärche) eine Diele geschnitten und dabei auch das helle Splintholz entfernt. Dadurch entstehen unsere verschiedenen Dielenbreiten von 10, 12, 14 und 16 cm.

Hobelung, Fräsung, Kappung

  • Kevin

Anschließend werden die Dielen auf einem Kehlautomaten gehobelt und nur die oberen Kanten rund gefräst. Die unteren Kanten bleiben scharfkantig, weil daduch Wasser besser abtropft. Dann kommen die fertigen Dielen noch in eine Kappanlage, wo sie auf Ihre Wunschlänge zugeschnitten werden.